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Google sagt, dass es nicht nach anderen persönlichen Tracking-Technologien sucht, da es Drittanbieter-Cookies abschafft

Google hat gesagt, dass es nicht plant, Cookies von Drittanbietern durch irgendeine andere Form der persönlichen Tracking-Technologie in seinem Chrome-Browser zu ersetzen.

Google, Google Chrome, Google Chrome-Cookies, Google Chrome-Drittanbieter-Cookies, Drittanbieter-Cookies, Google Chrome-Tracking, Chrome-Benutzer-TrackingAuf einem Google-Gebäude im Stadtteil Manhattan von New York City, New York, USA, ist am 20. Oktober 2020 ein Google-Schild abgebildet. (Bildquelle: Reuters)

Google hat gesagt, dass es nicht plant, Cookies von Drittanbietern durch eine andere Form der persönlichen Tracking-Technologie in seinem Chrome-Browser zu ersetzen. Im Januar hatte Google angekündigt, die Unterstützung für Cookies von Drittanbietern – die verwendet werden, um das Benutzerverhalten im Web zu verfolgen – in den nächsten zwei Jahren auslaufen zu lassen. Apples Safari-Browser und Mozillas Firefox-Browser haben bereits Pläne angekündigt, Cookies von Drittanbietern auslaufen zu lassen.

In einem neuen Blog-Beitrag macht David Temkin, Director of Product Management, Ads Privacy and Trust, absolut klar, dass Google keine alternativen Identifikatoren erstellen wird, um Personen beim Surfen im Internet zu verfolgen, noch sie in seinen Produkten verwenden wird.

Laut Temkin hat Google zwar Pläne zum Schutz der Anonymität der Benutzer angekündigt, es werden jedoch weiterhin Fragen dazu gestellt, ob sie sich anderen in der Ad-Tech-Branche anschließen werden, die vorhaben, Cookies von Drittanbietern durch alternative Kennungen auf Benutzerebene zu ersetzen.



Der Beitrag fügt hinzu, dass die Branche zwar versucht habe, den Verbrauchern relevante Werbung anzubieten, die Art und Weise jedoch zu einem allgemeinen Vertrauensverlust geführt habe.

Es zitiert Daten des Pew Research Center, die zeigen, dass 72 Prozent der Menschen der Meinung sind, dass fast alles, was sie online tun, von Werbetreibenden, Technologieunternehmen oder anderen Unternehmen verfolgt wird. Weitere 81 Prozent sagen, dass die potenziellen Risiken, denen sie aufgrund der Datenerfassung ausgesetzt sind, den Nutzen überwiegen, fügt der Blog hinzu.

In Bezug auf alternative Tracker sagt Google, dass diese Lösungen die steigenden Erwartungen der Verbraucher an den Datenschutz wahrscheinlich nicht erfüllen werden. Darüber hinaus stellt der Beitrag fest, dass sie wahrscheinlich Schwierigkeiten haben werden, sich den sich schnell entwickelnden regulatorischen Beschränkungen standzuhalten, und das Unternehmen betrachtet sie nicht als nachhaltige langfristige Investition.

Der Beitrag fügt hinzu, dass die Webprodukte von Google mit APIs zum Schutz der Privatsphäre betrieben werden, die das individuelle Tracking verhindern und dennoch Ergebnisse für Werbetreibende und Publisher liefern.

Menschen sollten nicht akzeptieren müssen, dass sie im Web verfolgt werden, um die Vorteile relevanter Werbung zu nutzen. Und Werbetreibende müssen nicht einzelne Verbraucher im Web verfolgen, um die Leistungsvorteile digitaler Werbung zu nutzen, schreibt Temkin.

Laut Google gab es mehrere Fortschritte bei der Aggregation, Anonymisierung, Verarbeitung auf dem Gerät und anderen Technologien zum Schutz der Privatsphäre, die einen klaren Weg zum Ersetzen einzelner Identifikatoren bieten.

Google Chrome und FLoCs

Bereits im Januar hatte Google angekündigt, Federated Learning of Cohorts (FLoC) als eine Möglichkeit für die Werbung zu testen. Bei FLoC besteht die Idee darin, große Gruppen von Menschen mit ähnlichen Interessen zu gruppieren, anstatt einzelne Interessen zu verfolgen.

Google sagt, dass ihre neuesten Tests der FLoC-Show eine Möglichkeit sind, Cookies von Drittanbietern effektiv aus der Werbegleichung zu entfernen und stattdessen Einzelpersonen in großen Menschenmengen mit gemeinsamen Interessen zu verstecken.

Es wird FLoC-basierte Kohorten für öffentliche Tests durch Ursprungsversuche mit der nächsten Version von Chrome in diesem Monat zur Verfügung stellen. Es wird auch erwartet, im zweiten Quartal mit dem Testen von FLoC-basierten Kohorten mit Werbetreibenden in Google Ads zu beginnen.

Chrome wird laut Blog auch die erste Iteration neuer Benutzersteuerelemente im April anbieten und diese Steuerelemente in zukünftigen Versionen erweitern. Google wird auch weiterhin First-Party-Beziehungen auf seinen Werbeplattformen für Partner unterstützen, bei denen sie direkte Verbindungen zu ihren eigenen Kunden haben.