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Google Next 2021: Fokus auf Workspace-Sicherheit, Nachhaltigkeit und Distributed Cloud

Google hat auf seiner jährlichen „Next“-Konferenz, die sich auf die Unternehmensseite des Unternehmens konzentriert, eine Reihe von Ankündigungen gemacht, die sich auf seine Cloud-Dienste konzentrieren.

Google Cloud, Google Cloud-Partnerschaft, Google-Ankündigungen, Google Workspace, Google GCAT-TeamGoogle hat im Vorfeld der Next-Konferenz weitere Sicherheitsfunktionen für seinen Workspace angekündigt.

Google hat im Vorfeld seiner jährlichen „Next“-Konferenz, die heute noch stattfindet, eine Reihe von Ankündigungen gemacht, die sich auf seine Cloud-Dienste konzentrieren. Bei Next liegt der Fokus diesmal auf der besseren Sicherheit der Workspace-Plattform, einer neuen Google Distributed Cloud-Plattform für Unternehmenskunden, undNachhaltigkeits- und CO2-Berichterstattung für Cloud-Kunden.

Google-Arbeitsbereich

Workspace ist die Angebotssuite von Google, die E-Mail- und andere Dienste umfasst. Zuvor hatte Google die Verfügbarkeit der clientseitigen Verschlüsselung (CSE) in der Beta für Drive, Docs, Sheets und Slides on Workspace angekündigt. Es bringt diese Funktion jetzt zu Google Meet, dem Videoanruf-Tool des Unternehmens.

Laut einem Blogpost wird CSE den Unternehmenskunden von Google die vollständige Kontrolle über Verschlüsselungsschlüssel geben und ihnen gleichzeitig helfen, Datenhoheits- und Compliance-Anforderungen zu erfüllen. Obwohl sich die Funktion in der Betaphase befindet, können Google-Unternehmenskunden ihre Verschlüsselungsschlüssel damit verwalten, ohne dass ein dritter Partner erforderlich ist.



Andere Funktionen, die sich auf die Sicherheit in Google Workplace konzentrieren, sind die Hinzufügung von Data Loss Prevention (DLP) für Chat, die sich jedoch vorerst ebenfalls in der Betaphase befindet. Google sagt, dass dies Kunden helfen wird, ihre sensiblen Daten und Informationen davor zu schützen, in falsche Hände zu geraten, ohne die Endbenutzererfahrung zu beeinträchtigen. IT-Abteilungen können mit dieser Funktion sicherstellen, dass sensible und vertrauliche Informationen den offiziellen Chat nicht verlassen.

Google Workspace wird mehr sicherheitsorientierte Funktionen erhalten. (Bild über Google)

Außerdem fügt Google hinzu Laufwerkslabels in Workspace, Hier können Unternehmen nun in Drive gespeicherte Dateien basierend auf ihrer Vertraulichkeitsstufe klassifizieren. Diese Labels lassen sich in Google Workspace Data Loss Prevention integrieren und erleichtern so das Sicherstellen, dass sensible Dateien nicht extern geteilt, heruntergeladen und gedruckt werden.

Google fügt auch weitere Schutzmaßnahmen gegen gefährliche oder verdächtige Dateien hinzu. Es zeigt jetzt Unternehmensbenutzern eine Warnung an, um sie und ihr Unternehmen vor Malware, Phishing und Ransomware zu schützen. Diese Funktion wird in Google Docs zur Verfügung gestellt und wird laut Blog-Beitrag bald für Google Tabellen und Präsentationen eingeführt.

Google hat außerdem ein neues Cybersecurity Action Team (GCAT) angekündigt. (Bild über Google)

Das Unternehmen kündigte außerdem die Einführung eines Google Cybersecurity Action Teams (GCAT) an, das sich aus Cybersicherheitsexperten des gesamten Unternehmens zusammensetzt. Dies wird als erstklassiges Sicherheitsberatungsteam fungieren, um Kunden wie Regierungen, Personen in kritischen Infrastrukturen, große Unternehmen und sogar kleine Unternehmen zu unterstützen. Es wird Beratungs-, Vertrauens- und Compliance-Dienste anbieten und den Unternehmenskunden von Google Kundensicherheit und Lösungsentwicklung bieten. Es wird den Kunden auch Threat Intelligence und Incident Response Services zur Verfügung stellen.

Darüber hinaus wird Google Cloud im Rahmen seiner Bemühungen um Nachhaltigkeit nun Berichte zum CO2-Fußabdruck für jeden Cloud Platform-Kunden bereitstellen. Die Google Earth Engine wird ausgewählten Unternehmenskunden zur Verfügung gestellt und soll ihnen dabei helfen, Satellitenbilder und KI zu nutzen, um ihren Betrieb zu dekarbonisieren.

Google kündigte außerdem seine Distributed Cloud an, ein Portfolio von Hardware- und Softwarelösungen, mit denen die Cloud-Infrastruktur und -Dienste des Unternehmens auf Edge-Standorte sowie Kundenrechenzentren mit einer von Anthos verwalteten Steuerungsebene erweitert werden. (Anthos ist eine von Google bereitgestellte Open-Source-Steuerungsebene für die Verwaltung von Cloud-Anwendungen).

Das Cloud-Netzwerk von Google, wie in dieser Grafik zu sehen. (Bild über Google)

Als Teil der Distributed Cloud-Plattform wird Google Kunden den Zugriff auf Edge-Standorte ermöglichen, was eine geringere Latenz für Kunden gewährleisten kann. Google sagt, dass es kundeneigene Edge- oder Remote-Standorte wie Einzelhandelsgeschäfte, Fabrikhallen oder Zweigstellen sowie die Distributed Cloud-Plattform unterstützen wird, wo Kunden möglicherweise lokalisierte Rechen- und Verarbeitungsvorgänge benötigen.

Dies ist ein vollständig verwaltetes Produkt, das die Infrastruktur und Dienste von Google Cloud näher an den Ort bringt, an dem die Daten eines Kunden generiert und genutzt werden, so das Unternehmen.

In der Zwischenzeit ist Google Distributed Cloud Hosted für die Ausführung sensibler Arbeitslasten konzipiert und soll öffentliche Kunden und kommerzielle Einrichtungen unterstützen, die strenge Anforderungen an Datenspeicherung, Sicherheit oder Datenschutz haben. Es erfordert zu keiner Zeit eine Verbindung zu Google Cloud, um Infrastruktur, Dienste, APIs oder Tools zu verwalten, so das Unternehmen.