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Google muss bei der Bekämpfung von Fake News transparenter sein: Vizepräsident der EU-Kommission

Die Verbreitung von Desinformationen über das Internet hat weltweit Besorgnis ausgelöst, wobei Regierungen und Aufsichtsbehörden versuchen, das Problem insbesondere in Bezug auf Wahlen, politische Werbung und die COVID19-Pandemie einzudämmen.

Google, Google EU, Google Transparenz, Google Fake News, Fake News, EU Fake News Google vs EUJourova forderte Google außerdem auf, für eine gerechtere Verteilung der Einnahmen aus Nachrichtenartikeln an europäische Verlage zu sorgen, die sich seit langem über Trittbrettfahrerei des Unternehmens beschwert haben. (Bild: Reuters)

Die Alphabet-Einheit Google muss transparenter sein, wie sie die Verbreitung von Fake News bekämpft, sagte die Vizepräsidentin der Europäischen Kommission, Vera Jourova, am Montag nach einer Videokonferenz mit dem CEO des Unternehmens, Sundar Pichai.

Die Verbreitung von Desinformationen über das Internet hat weltweit Besorgnis ausgelöst, wobei Regierungen und Aufsichtsbehörden versuchen, das Problem insbesondere in Bezug auf Wahlen, politische Werbung und die COVID19-Pandemie einzudämmen.

Ich rief dazu auf, Tools einzuführen, um transparentere und verantwortungsvollere Werbung zu ermöglichen und mit dem breiteren Ökosystem zusammenzuarbeiten. Ich habe Herrn Pichai gesagt, dass solche Tools, wenn sie richtig gemacht werden, dazu beitragen könnten, die Monetarisierung von Desinformationen zu reduzieren, sagte Jourova in einer Erklärung nach ihrem Gespräch mit Pichai.



Jourova, die zuvor Technologiegiganten dafür kritisiert hatte, mit der Verbreitung von Fake News Geld zu verdienen, hat letzte Woche ihren Europäischen Aktionsplan für Demokratie veröffentlicht, um Desinformation zu bekämpfen, die Medienfreiheit zu stärken und freie und faire Wahlen zu fördern.

Ich habe mich gefreut zu hören, dass Google seine Ausrichtung auf politische Werbung einschränkt, aber unsere Gesetzgebung wird breiter angelegt sein und auch so genannte „problembasierte Werbung“ abdecken, sagte sie und verwies darauf
auf den Entwurf der Kommission, der am 15. Dezember von EU-Digitalchefin Margrethe Vestager vorgelegt werden soll.

Jourova forderte Google außerdem auf, für eine gerechtere Verteilung der Einnahmen aus Nachrichtenartikeln an europäische Verlage zu sorgen, die sich seit langem über Trittbrettfahrerei des Unternehmens beschwert haben. Das Unternehmen hat kürzlich Verträge mit mehreren europäischen Medienkonzernen unterzeichnet.

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