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Google I/O 2016: An dieser Keynote war nichts Neues oder Aufregendes

Die Keynote der Google I/O 2016, die genau zwei Stunden dauerte, hatte wenig zu begeistern, denn es gab ehrlich gesagt nichts Neues zu bieten.

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Die Google I/O 2016 hatte für mich nur eine wichtige Erkenntnis – der Suchriese ist verwundbar geworden und gibt den Anforderungen der Branche nach. Die Keynote der Google I/O 2016, die genau zwei Stunden dauerte, war wenig aufregend, denn es gab ehrlich gesagt nichts Neues zu bieten.

Die Google I/O 2016 war definitiv die langweiligste der letzten Zeit, und CEO Sundar Pichai wirkte während seiner Keynote-Rede ungeübt. Er begann damit, über die Bedeutung von I/O und die Werte des Unternehmens seit seiner Gründung unter Larry Page und Sergey Brin zu sprechen.

Aber die Ankündigungen des Unternehmens waren weniger aufregend und es sah so aus, als würde das Unternehmen etwas tun, um mit der Branche zu konkurrieren, anstatt die Branche zu zwingen, etwas zu tun.



Die erste große Ankündigung war Google Assistant, ein intelligenter Assistent, der eine dialogorientierte Benutzeroberfläche für die Interaktion verwendet und für intelligente Antworten auf natürliches Lernen angewiesen ist. Siri von Apple und Cortana von Microsoft verwenden ähnliche Algorithmen für ihre gesprächsbasierten intelligenten Assistenten.

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Vor kurzem kündigten die Mitbegründer von Siri Viv an, einen intelligenten Assistenten, der einen natürlichen Lernmechanismus einsetzt, um Dinge mit Hilfe der Stimme zu erledigen. Google Assistant scheint diesen Konzepten zu folgen und es mit seinen eigenen Werkzeugen für maschinelles Lernen aufzuwerten.

Als nächstes war es Google Home, ein kabelloser Lautsprecher mit integriertem Google Assistant. Ja, Sie haben es schon einmal gehört; Amazon Echo mit integrierter Alexa. Tatsächlich war Google so freundlich, Amazon für seine Fortschritte beim natürlichen Lernen und der Entwicklung intelligenter Assistenten zu würdigen. Was ist hier neu, Google?

Google kündigte dann zwei neue Messaging-Apps an – Allo und Duo. Grundsätzlich ist Allo ein Snapchat-Konkurrent, während Duo ein FaceTime-Konkurrent ist. Erneut zwei neue Apps, die es mit den beiden gut durchdachten Apps aufnehmen.

Interessanterweise verwendet Allo auch Google Assistant und bietet intelligente Antworten und ermöglicht es Benutzern, ihre Fotos wie Snapchat zu kommentieren. Ok Google, das ist definitiv nichts Neues.

Sowohl Google Allo als auch Duo werden später in diesem Jahr für Android und iOS erscheinen, aber wird es die Popularität von WhatsApp oder Messenger beeinträchtigen? Unwahrscheinlich.

Google wechselte dann zu Android N, der nächsten Phase des mobilen Betriebssystems des Suchgiganten. Android N, das Anfang des Jahres als frühe Vorschau veröffentlicht wurde, bringt endlich Splitscreen-Multitasking und Unterstützung für Unicode-9-Emojis.

Das versteckte Juwel von Android N ist der neue VR-Modus. Google hat eine neue VR-Plattform namens Daydream entwickelt, eine Referenzplattform für OEMs, um ihre VR-Geräte zu bauen. Es zeigte auch ein Referenz-VR-Headset mit einem Controller, der genau wie Gear VR aussah.

Eine weitere Ankündigung war Android Wear 2.0, die Unterstützung für eigenständige Apps und native Tastaturen für Android-Wearables bietet.

Hier ist also alles, was Google angekündigt hat:

Google-Assistent – Siri, Viv-Konkurrentin
Google Home – Amazon Echo-Konkurrent
Google Allo - Snapchat-Konkurrent
Google Duo – FaceTime-Konkurrent
Android-VR - das Auge des Konkurrenten

Zum ersten Mal seit mehreren Jahren hat Google zwei Stunden damit verbracht, bekannt zu geben, wie es mit verschiedenen führenden Marken und ihren Diensten konkurrieren will. Es zeigt deutlich, dass Google verwundbar geworden ist und nun den Marktanforderungen nachgibt.

Siehe auch: Highlights der Google I/O 2016: Heimlautsprecher, Android VR, Android Wear 2.0, Google Cloud Platform